• Marina 500

    Bachelorthesis

Städtebauliches Rückgrat

Abgeleitet von den zwei markantesten Baufluchten, entwickelt sich eine L-förmige Kante.
Diese fasst den entstehenden Platz.

Durch das Aufgreifen der Baufluchten bildet die Marina einen Teil des neuen Stadt-
Quartiers.

Maximierte Aussicht

Um einen spitzen Innenwinkel im Aufriss zu vermeiden,werden die Innenlinien nicht durch
Parallelen zu einem länglichen Bauvolumen ausgebildet, sondern loten sich auf das „Städte-
bauliche Rückgrat“.

Maximierte Aussicht

Um einen spitzen Innenwinkel im Aufriss zu vermeiden,werden die Innenlinien nicht durch
Parallelen zu einem länglichen Bauvolumen ausgebildet, sondern loten sich auf das „Städte-
bauliche Rückgrat“.

Maximierte Aussicht

Alle zum Platz hin orientierten Wohneinheiten erhalten dadurch eine uneingeschränkte
Aussicht auf das Rheinufer.

Höhenentwicklung

Die Höhenentwicklung passt sich der viergeschossigen „townhouse“ Bebauung in der direkten
Nachbarschaft an und fügt sich so in das Ensemble ein.

Schatten

Um der Armut an sonnigen Uferplätzen am Rhein entgegenzuwirken, folgt der Körper dem
Sonnenverlauf und faltet sich nach unten. Die zum Platz orientierten Wohnstrukturen gewinnen
so die Sonne der ersten Tageshälfte.

Sonne

Die auf der Außenseite befindlichen Unterkünfte profitieren von lang anhaltender Abendsonne.

Hochpunkt

Durch den Hochpunkt wird die Silhouette des Baukörper gestärkt. Die Figur korrespondiert mit
der Blockrandbebauung und stellt auf diese Weise eine Verbindung zur „townhouse“ Bebauung
her. Durch den städtebaulichen Formenkanon ordnet sich die öffentliche Marina der halböffent-
lichen und privaten Umgebungsstruktur über und bildet damit einen markanten Punkt.

Hafenfenster

Die Galeriegeschosse befinden sich hinter den „Hafenfenstern“ und fassen die öffentlichen
Flächen. Durch das Hochziehen der Eckpunkte entwickeln sich „fernrohrartige“ Ausblicke auf
das Hafenbecken.

Hafenloop

Das gesamte Hafenbecken wird von einem umlaufenden Weg, dem so genannten „Loop“,
umfasst. Die überlagernden Flächen des Vollumen rücken sich ein und geben so die fuß-
läufige „Flaniermeile“ frei. Der dadurch entstandene überdachte Rücksprung bildet zusätzlich
die öffentlichenEingangssituationen.

Arkadengang

Die Sockelzone des Konstrukts springt zurück und schafft einen Übergang zwischen Innen
und Außen. Der entstandene Arkadengang dient als Vorzone und Witterungsschutz für die
Ladenbebauung.

Neustadt Zugang

Der „Neustadtzugang“ ist der Abschluss einer vorgesehenen Platzfolge zwischen Bismarkplatz
und Rheinufer. Das homogene Gebilde teilt sich analog zu den Nutzungsszenarien. Es ergeben
sich dadurch zwei Bereiche. Eine Sektionen ist ein Lärmpuffer zwischen dem Platz und der
angrenzenden Nachbarschaft.

Gebäudehülle

Die Cortenstahlhülle besteht aus einer Vorhangfassade und einem Kaltdach mit Innenrinne.
Diese flankiert den Arkadengang. Die perforierte Oberfläche verändert ihre Maschenweite je
nach Funktion. In den öffentlichen Spitzen sorgt diese für eine atmosphärische Lichtstimmung.
In den halböffentlichen Bereichen dient die Oberfläche als passiver Sonnenschutz.

Übersichtsplan

Aufgabenstellung:

Im Teilgebiet der Marina auf Höhe des Stromkilometers 500 soll eine Mischnutzung realisiert werden, die der besonderen Aufgabe des Standortes als Gelenk zwischen Neustadt und Hafenquartier Rechnung trägt.

Der städtebauliche Kontext der Marina wird geprägt durch zweiseitig anschließende raumbildende Bebauungen, nach Nordwesten die Hafeninseln, nach Südwesten zur Rheinallee größere geschlossene, gemischt genutzte Baufelder mit großflächigem Einzelhandel und weiteren teils gewerblichen Nutzungen. Nach Nordosten und Südosten öffnet sich die Marina zum Hafenbecken hin. Die äußere Erschließung erfolgt stadtseitig über die Grachten hinweg durch zwei Verbindungsdämme, die auch die technische Infrastruktur aufnehmen.